Trockenes Holz richtig lagern mit Kondenswasserschutz

Holz ist ein attraktiver Baustoff: Nachwachsend und vielseitig verwendbar. Doch wie ist eine günstige Lagerung möglich, die gleichzeitig den besonderen Anforderungen von Holz gerecht wird?

| Lesedauer: 3min.

Trocken oder feucht? Brennholz oder Bauholz? Holz ist nicht gleich Holz. Je nach Zustand und Verarbeitungsgrad ändert sich nicht nur die Nutzung. Auch die Lageranforderungen unterscheiden sich deutlich. Wer die wesentlichen Punkte beachtet, kann das Potential des Naturprodukts voll ausschöpfen.

Grundsätzlich gilt: Frisch geschlagenes oder gesägtes Holz ist feucht und wird am besten im Freien im Außenbereich gelagert. Trockenes Holz für den Bau, Möbel, Arbeitsplatten oder Bodenbeläge gehört dagegen nach drinnen. Von der Lagerhalle im Massivbau bis zum Industriezelt stehen dabei unterschiedlich Hallenvarianten zur Verfügung. Eine speziell auf die Anforderungen von Holzindustrie, Holzfachhandel und Holzgroßhandel abgestimmte Leichtbauhalle ist eine günstige Lösung. Die Halle kann zudem schnell umgesetzt werden, wenn Unternehmen durch Erhöhung der Lagerkapazitäten Lieferproblemen wegen gestörter Lieferketten vorbeugen wollen.

Lagerhalle für Bauholz

Leichtbauhallen-Pluspunkte für Bretter, Bohlen und Co.

Holz, das verarbeitet wird, darf nicht feucht sein. Bauholz, aber auch Holz für Tische, Stühle, Schränke, Bodendielen und Arbeitsplatten wird deshalb vor der Verwendung getrocknet. Möglich ist das durch natürliche Trocknung an der Luft oder mithilfe künstlicher Verfahren. Für die richtige Lagerung des trockenen Holzes muss die Lagerhalle spezielle Anforderungen erfüllen.

1.Dreifacher Schutz vor Feuchtigkeit

  • Trockenes Holz, das für den Hausbau, den Innenausbau oder in der Möbel-Schreinerei eingesetzt wird, soll vor allem eines bleiben: trocken. Eine Lagerhalle bietet den passenden Witterungsschutz vor Regen. Im Vergleich zur Stahlhalle ist die Leichtbauhalle mit Wänden aus robustem Trapezblech die deutlich günstigere Variante.
  • In die Leichtbauhallen von Herchenbach wird unter die Dachplane aus hochreißfestem Industrietextil eine zusätzliche Innenplane gezogen. Sie sorgt als Kondenswasserschutz dafür, dass Feuchtigkeit nur nach außen diffundieren kann und verhindert, dass Feuchtigkeit auf das Holz tropft.
  • Nicht nur von oben darf kein Wasser hereinkommen, auch der Untergrund muss trocken sein. Eine Wandsockelabdichtung, die zusätzlich verstärkt werden kann, sorgt dafür, dass das Holz vor eindringender Feuchtigkeit am Boden geschützt ist.

2. Keine Chance den schädlichen Sonnenstrahlen

  • In der Lagerhalle ist das Holz vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Das Dachtextil ist wetterfest, erhöht UV-beständig und schirmt 99,8% der UVA- und UVB Strahlung ab. Und auch bei schlechtem Wetter ist das Holz sicher, denn die Hallenbedachung ist nicht nur widerstandsfähig gegen UV-Licht, sondern auch gegen Regen und Hagel.

3. Ausreichend Platz für die Luftzirkulation

  • Eine Leichtbauhalle kann in vielen Fällen ohne Fundament gebaut werden. Ein gepflasterter oder asphaltierter Untergrund reicht für eine Verankerung mit Erdnägeln aus. Auf Kundenwunsch stellt Herchenbach weitere Bodentypen zur Verfügung, die auch hohe Punktlasten aushalten. Doch welcher Boden auch immer gewählt wird: Das trockene Holz sollte nicht direkt daraufgelegt werden. Die Lagerung auf Kanthölzern und Paletten bietet ausreichend Raum für Luftzirkulation. Auch der Abstand des Materials untereinander sollte ausreichend groß sein, damit Luft zirkulieren kann. Durch den Herchenbach Systembaukasten kann die Hallengröße flexibel gewählt werden.

4. Extrabreite Tore für optimalen Betriebsablauf

  • Trockenes Holz für den Bau, den Innenausbau und die Möbelschreinerei hat bereits die ersten Verarbeitungsstufen hinter sich und liegt in Form von Brettern, Platten, Balken und vielem mehr vor. Damit kann das Holz für den Transport zwar dichter gestapelt werden. Je nach Wahl des Staplers, ob klassischer Front- oder Seitenstapler, muss für den Transport in die Halle sowie innerhalb der Halle aber ausreichend Platz vorhanden sein. In Leichtbauhallen von Herchenbach ist der Einbau extrabreiter Tore möglich.

5. Brandschutz für den Bau an Bestandsgebäude

  • Für besonderen Brandschutz wird das hochreißfeste Dachtextil mit einem zusätzlichen Glasvlies ausgestattet. Damit wird die Bedachung widerstandsfähiger gegen Funkenflug und Hitzeeinwirkung. Diese „harte Bedachung“ ist für den Bau am Bestandsgebäude baurechtlich zugelassen.
  • Außerdem kann in die Dachplane das patentierte  Rauch- und Wärmeabzugssystem (RWA) eingebaut werden. Ein System - zertifiziert nach DIN EN 12101-2 - entraucht bis zu 400 m² Hallenfläche. Bei einer größeren Fläche können weitere RWA-Anlagen eingebaut werden.

Holzlager vom Hallenbau-Experten

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Herchenbach ist auf den Bau von Aluminium-Leichtbauhallen für die Industrie spezialisiert. Für eine einzelne Branche wie den Holzhandel und die holzverarbeitende Industrie wurden spezielle Lagerlösungen kombiniert, die im Baukastensystem im Standard angeboten werden. Entdecken Sie unsere Referenzobjekte und entwickeln Sie mit Ihrem persönlichen Ansprechpartner die optimale Lösung für Ihr Holzlager.  

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