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„Kick-off“ in Hennef: Start in ein neues Firmenkapitel

Herchenbach schlägt mit dem Umzug ins neue Bürogebäude das nächste Kapitel auf. Beim „Kick-off 2023“ gab es für das Team einen Blick in Zukunft und Vergangenheit des Unternehmens.

| Lesedauer: 4min.

„Next home, next level“ – unter dieser Überschrift fand die Jahresauftaktveranstaltung für die komplette Belegschaft diesmal am Hauptsitz Hennef statt. Über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem DACH-Raum sowie aus Großbritannien, Frankreich, Belgien und Ungarn waren gekommen. Der Workshop bot einen Ausblick auf die zukünftigen Projekte und Themenschwerpunkte des Leichtbauhallen-Anbieters. Auch für den persönlichen Austausch zwischen den auf unterschiedliche Standorte verteilten Teams blieb viel Zeit. Vor allem aber konnte das neue Bürogebäude in der Hennefer Humperdinckstraße besichtigt werden. Das war selbst für die Kolleginnen und Kollegen, die bisher in der Löhestraße gearbeitet hatten, eine neue Erfahrung.

Veränderung als Teil der Herchenbach-Kultur

"Veränderung ist ein Teil unserer Unternehmenskultur“, betonte Geschäftsführer Till Bossert, der zusammen mit seinem Kollegen Nektarios Apostologlou bei der Auftaktveranstaltung sprach. Bossert erinnerte an die geografischen Veränderungen durch die Erschließung der Märkte Großbritannien, Frankreich und Ungarn, die Veränderung der Unternehmensstruktur durch die Entwicklung neuer Abteilungen und die Veränderung der Arbeitsprozesse durch die Digitalisierung. Das Unternehmen, dessen Mitarbeiterzahl sich in den vergangenen zwei Jahren verdoppelt hat, bekommt mit dem neuen Standort die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig sei der Umzug eine Chance, um noch stärker herauszuarbeiten, „was es zu bewahren gilt“, betonte Bossert. Für die beiden Geschäftsführer sind das vor allem das großartige Team und der Herchenbach-Spirit, die die Geschichte des fast hundertjährigen Unternehmens prägen.

„Was es zu bewahren gilt“

Einen – auch emotionalen - Einblick in die Vergangenheit gab der frühere Geschäftsführer Dr. Stefan Sattler im Interview mit Nektarios Apostologlou. Und Sattler schaute sich erst einmal erstaunt um: „Sind das alles Mitarbeiter?“, fragte er in die Runde. Als er 2008 mit seinem Vater die Firma von der Gründerfamilie Herchenbach übernahm, hatte das Team nur aus knapp einem Dutzend Leuten bestanden. Die Büroräume waren in einer ehemaligen Gaststätte untergebracht, das Archiv befand sich in der Kegelbahn. Doch vom Produkt der Familie Herchenbach und den Menschen dort, die mit Herzblut arbeiteten, waren Stefan Sattler und sein Vater überzeugt. Sie sollten Recht behalten. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bewies das von Jürgen Herchenbach entwickelte Geschäftsmodell seine Krisenfestigkeit.

Sattlers legten zu ihrer Zeit als Geschäftsführer wesentliche Grundsteine, auf denen der Erfolg von Herchenbach heute aufbauen kann. So erweiterten sie die Produktpalette und boten neues Zubehör an. Mehrschiffige Hallen gehörten nun fest zu Programm. Große Projekte in Großbritannien waren die ersten Schritte zur Erschließung neuer Märkte. Doch auch in der Unternehmensstruktur änderte sich einiges. Sattlers setzten auf die Spezialisierung der Mitarbeiter und schufen die Grundlage für die Digitalisierung der Prozesse.

2015 übernahmen Till Bossert und Tobias Raeber, dann auch Nektarios Apostologlou die Geschäftsführung. „Für uns waren das die richtigen Leute, wir hatten den Eindruck, dass sie das Unternehmen vorwärtsbringen“, erinnert sich Stefan Sattler. Sein Vater hatte sich aus Altersgründen für den Verkauf der Firma ausgesprochen. Beide haben viel für das Unternehmen getan. „Aber uns war klar, dass noch viel getan werden muss“, betonte Stefan Sattler. Inzwischen ist er einer der geschäftsführenden Gesellschafter der farmermobil GmbH. Doch zu den neuen Geschäftsführern von Herchenbach hält er genauso wie zur Unternehmerfamilie Kontakt. Sie alle, das kündigte Nektarios Apostologlou jetzt schon an, werden 2024 zum großen Jubiläum eingeladen sein, wenn Herchenbach sein 100-jähriges Bestehen feiert.

Für das Herchenbach-Team bestand nach dem Workshop und der Gebäudebesichtigung bei der großen Abschlussparty noch viel Zeit zum Feiern und Netzwerken. Jetzt heißt es jedoch für die Abteilungen aus der Löhestraße Kisten packen, damit Ende Januar der Umzug in die Humperdinckstraße abgeschlossen werden kann. Das Lager bleibt weiterhin in der Löhestraße 6. Dort freuen sich die Mitarbeiter über den zusätzlichen Lagerplatz für Material. Schließlich hat nicht nur die Zahl der Projekte stark zugenommen. Weil immer mehr Kunden beim Hallenbau flexibel bleiben wollen, baut Herchenbach auch seinen Mietpark deutlich aus.

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