Lagerhallen für den Baustoffhandel – günstig und flexibel

Kosten pro Palettenstellplatz sparen? Schnell eine Halle bauen? Gefragte Baustoffe vorrätig lagern? So bieten Leichtbauhallen günstige Lagerlösungen für die Anforderungen des Baustoffhandels.

| Lesedauer: 4min.

Kies und Kunststoff, Schüttgut, Stückgut oder Sperrgut - die Anforderungen an die Baustofflagerung sind so unterschiedlich wie die Baustoffe selbst. Die einzelnen Güter unterscheiden sich nicht nur in Größe, Stückzahl und Gewicht. Auch die Lageranforderung von der einfachen Ablage im Freien bis zur Unterbringung im isolierten Gebäude mit besonderem Kondenswasserschutz differieren grundlegend. Blocklagerung und Bodenlagerung kommen genauso zum Einsatz wie Regale oder Hochregallager. Zudem ist die Lagerung starken saisonalen Schwankungen ausgesetzt.

Lagerreichweite schnell und preiswert erhöhen

In den vergangenen Monaten sind die Preise für Baustoffe noch einmal deutlich gestiegen. Nicht in allen Fällen können Baustoffhändler die Preiserhöhungen an die Kunden weitergeben, so dass in anderen Bereichen nach Einsparungen gesucht werden muss. Gleichzeitig hat der Bedarf an schnellen, kurzfristigen Hallenlösungen zugenommen, weil Unternehmen angesichts der schwierigen Beschaffungssituation ihre Lagerreichweite erhöhen und mehr Güter vorrätig halten wollen. Das zeigt auch eine Studie des Herchenbach Supply Chain Institute.

Leichtbauhallen punkten gegenüber Stahlhallen

Für den Baustoffhandel, der die Baustoffe nicht nur beschafft und lagert, sondern nach Bedarf auch kommissioniert, ist die Wahl der passenden Hallenlösung wesentlich. Leichtbauhallen bieten deutliche Einsparmöglichkeiten verglichen mit Stahlhallen. Sie sind schnell aufgebaut und flexibel skalierbar. Als einfache Übergangshallen können sie kurzfristig eingesetzt werden, um weniger empfindliche Güter aus Stahlhallen aufzunehmen, so dass die teuren Palettenstellplätze dort anders genutzt werden können. Wird die Leichtbauhalle nicht mehr benötigt, kann sie – anders als eine verschweißte Stahlhalle – einfach demontiert und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden. In diesem Fall eignet sich besonders die Miete der Halle. Mit der passenden Ausstattung sind Leichtbauhallen aber auch eine kostengünstige, langlebige Lagerlösung für Baustoffe mit besonderen Lageranforderungen.

Ein Produkt – individuelle Lagerlösungen

Leichtbauhallen von Herchenbach werden in Systembauweise aus einem Baukasten errichtet. Die Planungszeit ist kurz, die Montage für 1000 m² Hallenbau dauert rund eine Woche.

  • Das Grundprodukt lässt sich durch unterschiedliche Ausstattungsmerkmale flexibel an die unterschiedlichen Anforderungen des Lagerguts anpassen.
  • Die Leichtbauhallen bestehen aus einem Gerüst aus Aluminiumprofilen. Sie sind langlebig, aber deutlich leichter und günstiger als vergleichbare Hallen aus Stahl.
  • Die einfachste Lagerhallen-Lösung ist die reine Überdachung Cover+. Sie bietet sich als Tunnel oder Übergang für eine Kommissionierung im Trockenen an.
  • Mit der Wahl der Wandverkleidung entscheidet sich, ob die Halle als Kaltlager oder als Warmhalle benutzt wird.
  • Gebaut werden die Leichtbauhallen mit und ohne Fundament. In vielen Fällen reicht die günstige Erdnagelverankerung aus. Sie bietet sich besonders für Hallen an, in denen eine Bodenlagerung oder eine Blocklagerung vorgesehen ist.
  • Bei speziellen Anforderungen des Bauamts, der Beschaffenheit des Bodens oder weil in der Halle Regale gestellt werden, durch die auf eine geringe Fläche eine hohe Kraft ausgeübt wird, sind auch Punkt- und Streifenfundamente sowie Bodenplatten möglich.

Schutz für temperatur-unempfindliche Ware: In der Kalthalle sicher vor Regen und Hagel

Robuste Schüttgüter können im Freien gelagert werden. Für Güter, die zwar nicht temperaturempfindlich sind, aber Witterungsschutz benötigen, bieten die Kalthallen mit Wänden aus robustem Trapezblech eine günstige Lösung. Sie schützen die Baustoffe nicht nur vor Regen, die Dachplane aus hochreißfestem Industrie-PVC bietet auch Hagelschutz. Die Hallenhöhe ist innerhalb des Baukastensystems konfigurierbar. Bei Bodenlagerung von Gütern mit geringer Stapelfähigkeit sind Leichtbauhallen mit geringer Höhe eine günstige Hallenlösung.

Kondenswasserschutz für Holz und Gips: Innenplane und Wandsockel-Abdichtung

Baustoffe wie Holz oder Gips dürfen vor allem eines nicht: Nass werden. Eine trockene Lagerung ist wesentlich, um die Qualität der Materialien auch über einen längeren Zeitraum sicherzustellen. Mehrere Zusatzprodukte können einfach in der Leichtbauhalle verbaut werden, um den besonderen Lageranforderungen von nässeempfindlichem Baumaterial gerecht zu werden.

  • Gegen Tropfnässe vom Hallendach wird unter die Bedachung eine Innenplane eingezogen. Sie sorgt dafür, dass Kondenswasser nur nach außen diffundieren kann und schützt so das Lagergut. In der isolierten Dachplane ist der Kondenswasserschutz im Standard enthalten.
  • Eine Wandsockelabdichtung im Inneren der Halle sichert das Lagergut vor Feuchtigkeitseintritt am Boden.

Warmhalle für temperaturempfindliche Ware: Wandverkleidung mit Iso-Paneelen

Soll die Halle sinnvoll geheizt werden, weil dort temperaturempfindliche Baustoffe gelagert werden oder weil dort beispielsweise für die Kommissionierung über einen längeren Zeitraum gearbeitet wird, empfiehlt sich eine isolierte Halle mit einerWandverkleidung aus Iso-Paneelen. Diese Sandwichpaneelen werden – genauso wie die Trapezbleche der Kalthallen – in den Aluminiumprofilen befestigt und bieten exzellente Wärmedurchgangswerte.

Leichtbauhallen für den Baustoffhandel

Warum Herchenbach-Lagerhallen mit „Full-Service“ punkten

Die Schnellbauhallen von Herchenbach sind nicht nur in Kürze aufgestellt. Durch die entsprechende Konfigurierung lassen sie sich auch einfach an die besonderen Lageranforderungen von unterschiedlichen Baumaterialien anpassen. Dank ihrer modularen Bauweise eigenen sie sich als Übergangslösung, wenn kurzfristig mehr Lagerfläche benötigt wird. Danach können sie komplett abgebaut und die Einzelteile in einem neuen Hallenbau weiterverwendet werden. Als „feste Bauten“ sind sie für eine Standzeit bis 50 Jahre zertifiziert.

Als „Full-Service-Anbieter“ für die Industrie kann Herchenbach auf eine Expertise aus tausenden Hallenbauprojekten zurückgreifen. Informieren Sie sich über unsere Referenzen. Kunden profitieren von einem persönlichen Ansprechpartner, optimierten Prozessen und einem Kundenservice, der auch nach der Schlüsselübergabe bei allen Fragen rund um den Hallenbau zur Verfügung steht.

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