Hallen-Ratgeber
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Hallennutzung: Große Halle oder kleine Halle bauen – nicht nur Länge, Breite und Höhe sind wichtig. Wesentlich ist, wofür der Hallen-Bau genutzt werden soll. Produktionshallen, Industriehallen, Lagerhallen oder Logistikhallen können in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten gebaut werden. So ist der Bau einer Halle mit Schiebe- oder Rolltoren genauso möglich wie der Einsatz von Docks.
Hallenstandort: Welche Hallenprofile verwendet werden, hängt von den Windlasten und Schneelasten ab, die am Standort gelten. Auch für den Hallenbau in Küstennähe gibt es passende Hallenlösungen. Will eine Firme eine Halle bauen, ist der Blick des Spezialisten wichtig: So ist es teilweise sinnvoll, durch Veränderungen der Hallenlänge und Hallenbreite bei gleicher Fläche eine Halle günstiger zu bauen, weil für die Wind- und Schneelasten am Hallenstandort eine andere Statik eingesetzt werden kann.
Geländesituation: Vor dem Bauen der Halle ist eine Prüfung der Gegebenheiten vor Ort wichtig. Beim Geometriecheck wird gemessen: Reicht die vorhandene Fläche für den Hallenbau? Passen die Zufahrtswege für die Baufahrzeuge? Das Höhenaufmaß zeigt die Gefällesituation; entsprechende Höhenunterschiede müssen beim Halle bauen ausgeglichen werden. Passt der Boden für einen Hallenbau mit Erdnägeln? Das zeigen Zugversuche. Außerdem ist es wichtig, den Boden nach Erdleitungen und Hohlräumen abzuscannen. Beim Hallenbau werden diese Leistungen als Vormontage-Inspektion angeboten.
Beim Hallenbau werden Systemhallen mit Aluminiumprofilen als Industriehalle in verschiedenen Hallengrößen in einer freitragenden Breite ab 5 m angeboten. Auch mehrschiffige Hallen können als Schnellbauhallen einfach umgesetzt werden.
Die Traufhöhe beim Hallen bauen lässt sich in Meterschritten zwischen 3,4 m und 6,4 m wählen. Die Länge des Hallenbaus ist in Binderabständen von 4 oder 5 m frei wählbar.
Leichtbauhallen werden in drei Versionen angeboten.
Beim Produkt Cover+ handelt es sich um einen Hallenbau mit einem Gerüst aus langlebigen Aluminiumprofilen und einer Dachplane aus hochwertigem Industrie-PVC. Es ist geeignet als Vordach oder Tunnel zum Be- und Entladen.
Für das Produkt Safe+ werden in den Hallenbau Wände aus Trapezblech eingezogen. Vor allem Firmen, die Lagerhallen für temperaturunempfindliche Güter als Unterstellhallen benötigen, bauen diese Halle.
Therm+ ist durch Isopaneele mit optimalen Wärmedurchgangswerten isoliert und wird als Industriehalle oder Produktionshalle genutzt.
Die Isolierung eines Hallenbaus in Leichtbauweise lässt sich problemlos umsetzen. Werden bei Kalthallen in die Aluminiumprofile Trapezbleche eingeführt, bauen die Monteure im gleichen Arbeitsschritt bei isolierten Hallen Iso-Paneelen ein. Diese Hallenbauweise bietet exzellente Wärmedurchgangswerte. Geeignet ist der Hallenbau, wenn temperatur-empfindliche Güter gelagert werden sollen. Neben der Verwendung in Lagerhallen bieten sich die Iso-Paneelen auch bei Produktionshallen sowie Industriehallen an. Verbaut werden kann eine Isolierung nicht nur in den Hallenwänden. Auch im Hallendach kann ein hochwertiges Dachtextil mit einem speziellen Vlies eingezogen werden.
Durch das passende Zubehör kann die Standardhalle an die unterschiedlichen Bedürfnisse angepasst werden. Tore und Türen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Wird die Halle als Logistikzentrum genutzt, lassen sich Lkw-Docks einbauen. Lichtplatten oder Dreh- und Kippfenster schaffen Sichtverbindungen nach außen. Die Bedachung lässt Tageslicht in die Halle, zusätzlich können unterschiedliche Beleuchtungssysteme eingesetzt werden.
Kann der vorgeschriebene Abstand zu Nachbargebäuden nicht eingehalten werden, ist eine „harte Bedachung“ erforderlich. Herchenbach bietet dafür eine patentierte Lösung an. In die Dachplane aus hochreißfestem Industrie-PVC wird ein zusätzliches Glasfaservlies eingezogen. Das ist widerstandsfähig gegen Hitzeeinwirkung und Funkenflug und ist baurechtlich als „harte Bedachung“ zugelassen.
Das Rauch- und Wärmeabzugssystem (RWA) ist nach DIN EN 12101-2 zertifiziert. Die dafür notwendigen RWA Klappen werden bei der Montage der Halle in der Dachplane verbaut.
Die Bauzeit ist sehr kurz: Ein 1000 m² großer Hallenbau in Leichtbauweise wird in einer Woche montiert. Weil eine Halle aus Aluminium in vielen Fällen ohne Fundament gebaut werden kann, muss keine Bodenplatte gegossen werden. So reduziert sich die Bauzeit um vier Wochen. Neben der eigentlichen Bauzeit lassen beim Hallen bauen in Systembauweise im Vorfeld Zeit und Kosten sparen.
Mit den Systemhallen im Baukastensystem kann ein Hallenbau individuell konfiguriert werden, ohne dass mehrere Wochen für die Berechnung einer individuellen Statik verloren gehen. Das bedeutet: Große Flexibilität bei geringem Aufwand – ganz gleich, ob Sie eine große Halle oder eine kleine Halle bauen. Für über 500 Hallen-Geometrien liegen TÜV-geprüfte Statiken vor. Sie können mit dem Tag der Auftragsunterzeichnung für den Hallenbau genutzt werden.
Liegt mit der Auftragserteilung der Bauantrag vor oder erteilt der Bauherr eine Haftungsfreistellung, wird das Material für den Hallenbau innerhalb weniger Tage bestellt und kurz darauf geliefert. Gleichzeitig wird der Aufbauzeitpunkt verabredet. Haben Unternehmen konkrete Pläne für das Hallen Bauen, vergehen in der Regel von der ersten Kontaktaufnahme mit dem Vertrieb bis zum Hallenbau und der Übergabe durch die Monteure nur wenige Wochen.
Eine Leichtbauhalle ist für Standzeiten bis 50 Jahre zertifiziert, baurechtlich kann sie aber als temporäre Halle bezeichnet werden. Nach DIN 13782 für „fliegende Bauten“ ist deshalb in den ersten sechs Monaten keine Baugenehmigung notwendig. Die fliegende Halle muss lediglich beim Bauamt angezeigt werden. Dabei ist ein Prüfbuch mit TÜV-geprüfter Statik vorzulegen. Für zahlreiche temporäre Hallen in unterschiedlichen Hallengrößen liegen bei Herchenbach bereits TÜV-geprüfte Statiken vor. Damit kann direkt die Anzeige der fliegenden Halle beim Bauamt erfolgen.
Nach DIN 1991 ist die temporäre Halle gleichzeitig als dauerhafter Bau zugelassen. Die Statiken erfüllen die Anforderungen an Schneelasten und Windlasten auch in Küstennähe oder in Schneegebieten (Schneelasthallen).
Anders als bei einem fliegenden Bau ist das Gebäude baugenehmigungspflichtig. Mit Erfahrungen in unterschiedlichen Bauämtern bei tausenden Leichtbauhallenprojekten unterstützt Herchenbach beim Einholen der Baugenehmigung.
Hallen mit und ohne Baugenehmigung nutzen: So geht es